Gerade als Mutter machen wir uns manchmal den ganzen Tag Sorgen:
Hat das Kind auch genug gegessen?
Oder gar zu viel?
Kann es das, was es können sollte in seinem Alter?
Gehe ich zu viel arbeiten? Oder doch zu wenig?
Wie geht es weiter?


Dabei wollten wir doch immer einfach nur ganz entspannte Eltern sein!

Sich so viele Sorgen machen ist in vielerlei Hinsicht ein Problem: es macht uns schlechte Laune, aber es macht uns auch krank. Psychisch und auch physisch. Langfristig sorgt das Sorgen machen sogar dafür, dass wir ein deutlich höheres Risiko haben, an den großen Volkskrankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden. Unser Gehirn ist dann nämlich in ständiger Alarmbereitschaft. Doppelt doof beim Sorgen machen als Mutter: Wir übertragen unsere Sorgen und schlechten Gedanken auch auf unsere Kinder.

Also einfach mal locker machen! Vertrauen, dass es sich schon alles fügen wird oder wie wir hier in Köln sagen: Et es noch immer joot jejange.

Wie genau das geht mit dem Lockermachen dazu hat Christine Winnacker, Coach für Vereinbarkeit, einen ziemlich klaren Plan. Sie empfiehlt besorgten Mamas für sich im Notfall, wenn die rote Alarmlampe wieder brennt, folgende vier Schritte durchzugehen:

  1. Wahrnehmen: Was sind gerade eigentlich wirklich meine Sorgen? Dass das Kind sich verletzten könnte? Oder das die andere Mutter auf dem Spielplatz die Kletteraktion meines Kindes doof findet. Was bereitet mir wirklich gerade ein ungutes Gefühl?

  2. Realistisch abschätzen: Ist die Sorge begründet? Wie wahrscheinlich ist das Horrorszenario, das ich mir gerade in meinem Kopf ausmale wirklich?
  3. Position beziehen: Wie will ich als Mama oder Papa eigentlich sein? Was ist mein optimaler Zielzustand? Und wie passt das zu meinem Handeln und Denken, das ich gerade an den Tag lege? Wenn es nicht passt: ÄNDERN!

  4. Locker machen: Wichtigster Schritt! Sich verzeihen, dass man nicht perfekt ist. Und das ist gut so!

Genau zu diesen Themen, den vier Schritten und noch viel mehr zum Thema „worry less“ haben wir in unserem Podcast mit Christine gesprochen, zum Beispiel

  • >> Wieso die Sorgen – gerade als Mama – oft unser ständiger Begleiter sind
  • >> Warum das so schädlich ist
  • >> Was du dagegen tun kannst
  • >> Wie du abschätzen kannst, wann Sorgen „berechtigt“ sind und wann nicht

Hier die Player-Links:

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