Noch vor einem halben Jahr habe ich ca. 30 % mehr Geld verdient als heute. Und trotzdem habe ich es erst in diesem letzten halben Jahr zum ersten Mal geschafft, mir wirklich was an die Seite zu legen. Wie kann das sein?

Ich habe festgestellt, wie viel Geld ich weniger ausgebe…

…weil ich mehr Zeit für Dinge habe, die mich wirklich glücklich machen.
…weil ich viel seltener auf Zalando, Asos, Amazon & Co. surfe & einkaufe, um irgendwie meine Leere zu kompensieren oder mich für die „schwere getane Arbeit“ zu belohnen.
…weil es mir so viel besser geht und ich mir meine Gesundheit nicht mit irgendwelchen „Heilmitteln oder Praktiken“ zurückkaufen muss.

Wenn wir die meiste Zeit unseres Lebens in einem Job verbringen, der uns nicht glücklich macht, sondern nur um Geld zu verdienen, entsteht ein Paradoxon: wir geben einen großen Teil unseres Geldes dafür aus, um irgendwie unsere Gesundheit zu erhalten, um weiter arbeiten zu können. Ich war auch Teil dieses Kreislaufs und musste erst ausbrechen, um am eigenen Leib zu erleben, dass es auch anders geht.

Ich weiß, wir haben alle unsere Verpflichtungen: Miete, Lebensmittel, Versicherungen, vielleicht noch die eine oder andere Verbindlichkeit mehr – aber ich bin davon überzeugt, dass es für jeden, der unglücklich ist, einen alternativen Weg gibt. Für den einen ist es vielleicht „nur“ die Reduzierung der Stunden im jetzigen Job, um mehr Zeit für bewusstes, nährendes Tun zu haben. Für den anderen vielleicht sogar eine 180 Grad Wendung hin zum Job, der ihn wirklich glücklich macht, wobei das Geld verdienen dann nur noch eine natürliche Folge ist.

Wenn du dich durch diesen Artikel angesprochen gefühlt hast, möchten wir dich hiermit ermuntern, mal darüber nachzudenken, wie viel Geld du ausgibst, weil du zu viel arbeitest?! Und wenn deine Antwort „zu viel“ lautet, frage dich, ob es nicht doch einen anderen Weg gibt, den du vielleicht auch nur mal für ein paar Monate testen magst? Denn einen Weg zurück gibt es heutzutage in einem von „War of Talents“ dominierten Markt in den aller meisten Fällen schon. Also, was hast du zu verlieren?