Kannst du dich noch daran erinnern als du klein warst?

„Nein, ich will keinen Zopf. Ich will kurze Haare!“, „Ich hasse die Schule!“ und „Ich will nicht Sonntag morgens in die Kirche gehen!“.

Mein Leben als Kind war gefühlt geprägt von Rebellion. Ich hatte keinen Bock angepasst und wie alle anderen zu funktionieren. Ich wollte raus in die Welt, wollte über Felder und durch Wälder rennen. Ich wollte entdecken und mich verlaufen. Ich wollte den Kick von Abenteuer und danach wieder nach Hause finden. Ich wollte Freiheit.

Ich fand die Lehrer auf dem Gymnasium doof. Vor allem die, die mir sagten „Meike, mit deinem großen Mundwerk kommst du nicht weit.“ Mit 14 setzte ich mich mit einem fetten Stinkefinger T-Shirt in den Unterricht und wurde nach der 11. Klasse von der Schule geworfen. Ich färbte mir die Haare rot, ließ mich in Zunge und Lippe piercen und spürte nur eins: WIDERSTAND!

Aber gegen was eigentlich?

Ich sah um mich herum die vermeintlich braven Kids, die in die Schule gingen und lernten und gute Noten nach Hause brachten. Zum Dank gab es Liebe und Aufmerksamkeit.

Aber was war mit mir? Sah mich eigentlich irgendjemand?

Dieses Schwimmen mit dem Strom und der Handel von Liebe gegen Leistung kam mir einfach nur falsch und verlogen vor. Dennoch wurde mir sehr schnell klar, dass ich meine Freiheit nur gewinnen konnte, indem ich mein Abitur machte und zum Studieren nach Köln zog. Weg von zuhause, dem kleinen Kuhkaff, das mir damals vorkam wie eine Streichholzschachtel mit Vorhängeschloss.

Eigentlich wollte ich immer Psychologie studieren. Die menschliche Psyche faszinierte mich und ich liebte es, mich in die Untiefen von psychologischen Zusammenhängen zu stürzen.

Dummerweise war mein Abi zu schlecht. Kein Wunder, denn die Schule als Feind, der mich in Bahnen lenken wollte, die meinem Naturell widersprachen ließ es gerade noch zu die Motivation für ein 3er Abi aufzubringen.
Also tat ich was die meisten taten. Ich unterwarf meine Talente und meinen innigsten Wunsch dem Ziel, einen Job zu finden mit dem ich später viel Geld verdienen könnte. Ich studierte Medienwirtschaft und landete in der Werbung.

Rückblickend war die Zeit in den Werbeagenturen keine schlechte Zeit. Ich konnte zumindest hier und da meine Kreativität unter Beweis stellen, liebte die Teamarbeit, das Reisen, die Abwechslung und den Thrill, den der Job mit sich brachte. Und Geld verdiente ich auch – vor allem in der Zeit als ich selbstständig war.

Dennoch, nach 12 Jahren in der Werbewelt wurde mir Tag für Tag mehr klar, dass mir etwas fehlte. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit nagte mehr und und mehr an mir. Aber auch die Frage „Was soll ich denn sonst tun?“ und der Glaubenssatz „Ich kann doch nichts anderes“ bremste mich in meinem Drang endlich das zu machen, was mir mein Herz seit Kindestagen sagte:

Stürze dich ins Abenteuer. Mach dein eigenes Ding. Sei kreativ. Lerne etwas über die Psychologie des Menschen. Helfe Menschen. Connecte sie miteinander. Unterstütze Menschen dabei, zu sich selbst zu finden. Mach ihnen Mut mit deiner Geschichte. Hilf ihnen auf ihr Herz zu hören.

Und hier bin ich. Genau deswegen habe ich mit 36 meine Ausbildung in humanistischer Psychotherapie angefangen. Genau deshalb habe ich mit Miri Happy Rebels gegründet.

Und ich habe mich noch nie so lebendig gefühlt. Ich brenne und ich will es raus schreien!

Traut euch! Seid die Rebellen eures eigenen Lebens! Habt den Mut euren Weg zu gehen! Wenn ihr nicht weiter wisst, vertraut euch Menschen an, die euch unterstützen.
Genau das möchten wir euch mit Happy Rebels bieten. Eine Gemeinschaft aus Rebellen, Experten und Coaches, die alle ein Ziel haben: Ihrem Herzen zu folgen, ihren eigenen Weg zu gehen und sich gegenseitig zu unterstützen. Für mehr Zufriedenheit und Glücksmomente. Für mehr von DIR!