Hi Andy, du bist Papa von einer 1,5 jährigen Tochter! Wie ist das Leben als Papa so? Beschreib es in 3 Sätzen. 

Das aktuelle Leben ist eine Gradwanderung zwischen dem Gerechtwerden der Bedürfnisse einer eineinhalbjährigen und dem eigenen Egoismus, was meistens allerdings ein klarer Punktsieg der Eineinhalbjährigen bedeutet! Die exponentiell ansteigende Verliebheit lässt einen das aber überraschenderweise gut ertragen! 

Wie habt ihr die Elternzeit verbracht? Wer ist zu Hause geblieben?

Im ersten Teil der Elternzeit ist meine Freundin zuhause geblieben und ich ging arbeiten, danach haben wir 4 Monate gemeinsam im Bulli die Atlantikküste bereist und im dritten Teil haben wir beide wieder zu 50% gearbeitet. Da haben wir uns wochenweise mit der Betreuung und dem Arbeiten abgewechselt. 

Habt ihr schon vor der Schwangerschaft besprochen wie die Elternzeit und die Zeit danach für euch ablaufen soll? 

Ja, wir hatten zumindest während der Schwangerschaft schon klare Vorstellungen, wie das erste Jahr ablaufen soll. Wobei meine Freundin hierbei die treibende Kraft war!  

Wie sieht bei euch die Aufteilung aus, was die Betreuung angeht? Bist du zufrieden wie es ist oder würdest du gern etwas ändern? Wenn ja, was? 

Da beide mittlerweile zu 100% berufstätig sind, ist die Oma zu einem großen Teil in die Betreuung eingebunden. Sie holt unsere Tochter täglich um 13.30 von der Kita ab und übernimmt die Betreuung bis der erste von der Arbeit nach Hause kommt. Ändern würde ich, dass ich gerne mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen würde, sprich weniger zu arbeiten! 

Was wünscht du dir von der Mama deines Kindes? Was könnte besser laufen? 

Ich wünsche mir, dass wir viel gemeinsame Zeit verbringen, uns aber auch weiterhin gegenseitig Zeit alleine oder mit Freunden ermöglichen. Besser laufen könnte sicherlich wie immer die Kommunikation untereinander. 

Was würdest du Frauen raten, die sich beschweren, dass ihr Partner zu wenig macht? Wie können die ihren Partner mehr involvieren? 

Die Frauen sollten das klar von ihren Partnern einfordern und ihnen aber öfter auch mal was zutrauen. Für viele Frauen bedeutet das Y-Chromosom die pauschale Unfähigkeit, ein Kind länger als 2 Stunden eigenverantwortlich am Leben zu erhalten. 

Wie reagiert dein Arbeitgeber, wenn du mal früher los musst, weil dein Kind krank ist oder du dich zu Hause um die Betreuung kümmern musst?

 Mein derzeitiger Arbeitgeber toleriert das bis zu einem gewissen Grad ganz ok. 

Gibt es Männer in deinem Freundeskreis, die gerne mehr und öfter zu Hause bei ihrem Kind bleiben würden? Und wenn ja, warum denkst du, machen sie es nicht?  

Ja, die gibt es. Oftmals ist sicherlich, das pekuniäre der limitierende Faktor. Wenige fürchten möglicherweise auch den Verlust der eigenen Männlichkeit. 

Glaubst du, du verlierst an Sexyness wenn du deine Rolle als Vater auslebst? 

Ein ganz klares Nein. Die Sexyness steigt dadurch ins Unermessliche!!


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