Abir Haddad ist der Typ Frau, die man trifft und sogleich ihre Energiewelle spürt. Und zwar direkt und unmittelbar. Entweder rauscht sie über einen hinweg oder aber man springt auf und bekommt einen unglaublichen Inspirationsschub. Mit beeindruckender Konsequenz verfolgt sie ihre Ziele, wie z.B. ihre Promotion in Jura, die sie gerade abschließt, den Aufbau ihres eigenen Mütter-Netzwerkes, die Unterstützung von verschiedenen Flüchtlings-Hilfsprojekten und natürlich ihre Familie mit zwei Kindern. Ihr Herzensprojekt ist es, anderen Frauen und Mädchen Mut zu machen. Mut ihren eigenen Weg zu gehen, auch und vor allem dann, wenn er ziemlich steinig und aussichtslos erscheint.

Mit 10 Jahren kam Abir aus dem Irak nach Europa, zunächst nach Ungarn und dann als eine der jüngsten weiblichen unbegleiteten Flüchtlingen über den Landweg mit Schleppern nach Österreich. Dort wurde sie irgendwann von der Polizei aufgegriffen, kam zunächst mit 11 Jahren ins Gefängnis, kurz darauf in ein SOS-Kinderdorf und später in eine Pflegefamilie.
Jetzt, mit 33 Jahren würde man nichts davon ahnen..

Wir haben mit ihr über all das in unserem Podcast-Interview gesprochen und noch über viel mehr, zum Beispiel
– wie sie es geschafft hat, ihren eigenen Weg in ein freies und selbstbestimmtes Leben zu finden.
– warum sie oft gerade aus den schmerzhaften Erlebnissen und dem Leiden die Kraft zieht ihrer Vision zu folgen.
– warum das Vergeben und Verzeihen dabei eine so wichtige Rolle spielt.
– und wie sie mit ihrer Angst umgeht.

Wir wünschen Euch ganz viel Spaß beim Interview mit Abir!
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