Fürs Meditieren keine Zeit? Viele Eltern denken so. Ich, Tanja, habe vor den Kindern regelmäßig meditiert und habe mit dem ersten Kind erst mal aufgehört. Ich habe mich einfach schwer damit getan, wieder einen neuen Rhythmus zu finden. Mit der Zeit habe ich dann gelernt, die Meditation und das Innehalten in den fremdbestimmten Alltag zu integrieren. Auch in meinen Coachings merke ich den großen Bedarf bei vielen Eltern hier mehr zu tun. Und auf der anderen Seite die vielen Fragezeichen, wie man „das denn auch noch“ unterkriegen soll und wie es realistisch zu einer neuen Routine werden kann.

Warum Meditation? 

Viele von uns Eltern sind gestresst. Das ist nur leider in vielerlei Hinsicht ungesund. Die Stresshormone bauen sich teilweise gar nicht mehr richtig ab. Wir sind im Fight-Flight-Freece-Zustand und finden diese Alarmbereitschaft oft normal, weil wir uns daran gewöhnt haben. Unsere KollegInnen, Kinder und Partner erleben uns dann vor allem ungeduldig, offen oder gehemmt wütend oder resignierend. Das hat immense Auswirkungen auf unsere Beziehungen – im Job und zu Hause.

In unserer besten Version zur Verfügung stehen 

Durchs achtsame Innehalten nehmen wir Abstand zu unserem Stress und kommen in einen anderen – natürlicheren – Seinszustand. Wir kommen in höhere Emotionen und handeln aus der Liebe und Freude heraus. Wir stehen unserem Umfeld in einer besseren Version zur Verfügung. Das tut uns gut und unseren Kindern, dem Partner oder KollegInnen.

Uns selbst zuhören

Innehalten müssen wir gar nicht unbedingt mit geschlossenen Augen. Wir können im Alltag zwischendurch auch immer mal wieder mit der Aufmerksamkeit aus dem Kopf heraus in den Körper. Wie fühlen wir uns an? Sind wir in unserer Mitte oder befürchten wir schon wieder zu viele Stresshormone im Kreislauf? Was brauchen wir jetzt? Der Körper gibt uns hier Signale, denen wir achtsam zuhören sollten. Tun wir das lange genug nicht, werden wir krank. Das wissen wir eigentlich auch alle. Unsere Gesundheit sollte eigentlich immer Prio 1 sein.

In den Alltag integrieren

Wir wissen also, was wir tun können, damit es uns und unserem Umfeld gut geht. Warum fällt es uns schwer, das auch umzusetzen?

Wir reagieren oft einfach nur auf alles, was uns begegnet. Seien es die Launen unserer Kinder, emails oder Nachrichten auf dem Handy. Wir kämpfen mit dem, was uns zufliegt. Wir können üben, öfter selbst Entscheidungen zu treffen. Wir reagieren weniger und gestalten proaktiver das, was wir erleben. Wir schauen bspw. morgens nicht sofort aufs Handy, sondern entscheiden selbst, wie wir den Tag beginnen. Wir können hieraus neue Routinen entwickeln.

Im Podcast habe ich eine Meditation speziell für berufstätige Eltern aufgesprochen. Ich greife unsere Themen auf. Du könntest gleich morgens mit der Meditation in den Tag starten oder sie in Deine Mittagspause einbauen. Ich freue mich über Feedback und gehe auch sehr gerne noch auf den ein oder anderen Aspekt tiefer ein.

Hier sind die Playerlinks für euch:

iTunes: https://apple.co/2JwVYiK

Spotify: https://spoti.fi/2HAUCSi

Youtube: https://bit.ly/2HTqalR